So schmeckt der fairtrade Kaffee noch besser…

… nämlich aus unseren niegelnagel-neuen Thermo-Kaffeebechern von Fairtrade Deutschland e.V.. Ja, genau, wir haben sie bekommen. Und wir freuen uns: 25 Fairtrade Logos gesammelt, eingeschickt und gestern sind sie angekommen. Wir haben uns sooo gefreut und heute morgen unseren (natürlich fairtrade) Kaffee daraus getrunken. Und er schmeckt noch besser als sonst.
An dieser Stelle ein Hoch auf und ein Dankeschön an unseren GLS-Zusteller. Er hat uns das Paket trotz interessanter Namensangabe und falscher Adresse zugestellt! Für diesen Einsatz darfst du dir gerne beim nächsten Mal einen (fairtrade) Kaffee abholen! 🙂

Jetzt müssen wir nur noch die Reisen nach Costa Rica gewinnen. Aber ist ja jetzt nur noch ein Klacks 🙂

Jetzt wünschen wir euch allen einen fairen und nachhaltigen Sommer!

Faire Grüße

Julia und Anna

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Was kostet die Welt (zu bereisen)?

Abschluss in der Tasche! Nach monatelangem Buckeln und Auswendiglernen von komplizierten mathematischen Formeln und stilistischen Figuren, Nach einem gelungenen Chaostag und Abiball kommt endlich die wohlverdiente Auszeit, die es gilt, in vollen Zügen zu genießen – das ist es, was ich gemacht habe, als ich mich nach meiner Schulzeit für ein Jahr Reiseabenteuer am anderen Ende der Welt entschieden habe. Und viele junge Menschen aus Deutschland mit mir!

Ob Abiturient, Realschüler, Student oder Azubi: In Neuseeland tummeln sich mehr junge Deutsche als in der Heimat, möchte man meinen. Und das, obwohl jeder einzelne zwei Flüge von über 36 Stunden Dauer in Kauf nehmen muss, inklusive strapaziöser Umstiege und dem schlimmsten Jetlag seines Lebens.

All das erträgt man für die Erfüllung seines Traums natürlich gern. Was jedoch die wenigsten vor der Reise bedenken: Flugreisen haben, aufgrund des hohen Kerosinverbrauchs, insbesondere beim Landen und Starten, eine nicht zu unterschätzende Auswirkung auf die Umwelt. Mehr aus Spaß und reiner Neugier habe ich nach meiner Heimkehr auf der (sehr zu empfehlenden!) Seite atmosfair.de berechnen lassen, wie viel Geld ich an den Klimaschutz geben müsste, wenn ich meinen Flug kompensieren (www.klimakollekte.de) wolle – mit einem erschreckenden Ergebnis: 211€ pro Flug!

Schnell vergisst man: Fliegen ist nicht nur die komfortabelste, schnellste und sicherste Methode der Fortbewegung, sondern auch die dreckigste. Allein der Hinflug übersteigt mein klimaverträgliches Jahresbudget um das 4-fache, das ist so viel wie 5 Jahre Auto fahren. Da bleibt einem fast die Kiwi im Hals stecken.

Da stellt sich einem nun die Frage: Wie viel schädlicher ist ein Flug überhaupt im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln? Im Internet kann man auf mehreren spannenden Seiten einen Vergleich anstellen, und so habe ich das ganze mal am Beispiel Hamburg-Stockholm durchgerechnet (Ich hätte natürlich gern meinen Neuseelandflug genommen – doch das Land kann man ja ausschließlich mit dem Flugzeug erreichen!):

Mit dem Flugzeug wären wir dabei für den Ausstoß von 690kg CO2 verantwortlich.

Eine Stufe darunter liegt die Fahrt mit dem Auto, nämlich nur noch knapp 150kg CO2. Immer noch ziemlich viel – sofort könnte man denken, die Freizeiten des EKJB sind ökologisch gesehen ein Ärgernis. Aber zum Glück haben wir einen großen Vorteil, wenn wir nach Skovby oder Lettland fahren: Wir fahren mit dem Jugendbus! Das Rechensystem, das ich verwendet habe, bezieht nämlich nicht die Anzahl der Personen mit ein – fahren wir also mit 10 Personen in einem Auto statt mit 1 oder 2, sieht die Sache schon ganz anders aus. Ein Flug nach Tansania ist und bleibt hingegen leider ein dicker Brocken in unserer Klimabilanz – auch wenn das Erlebnis selbst dieses Problem natürlich mehr als ausgleicht!

Die zwei ökologischsten Varianten des Reisens sind – wie zu erwarten – die Bahn und der Fernbus. Bemerkenswert ist jetzt aber, dass der Fernbus tatsächlich noch weniger verbraucht als die Bahn – darin sind sich mehrere Rechnungen einig. Die Bahn verbraucht 39kg, während es bei den Bussen lediglich 15kg sind.

Klar ist also: Es lohnt sich für unseren Planeten, einen genaueren Blick nicht nur darauf zu werfen, wie wir im ALLTAG von A nach B kommen, sondern vor allem im URLAUB! Auf dem Weg zur Schule oder zur Arbeit nutzt man nämlich im (nachhaltig gesehen) „schlimmsten“ Fall das Auto –

Im Urlaub hingegen kommt es durchaus mal vor, dass man über das Flugzeug als Fortbewegungsmittel nachdenkt. Und natürlich kann man auch nicht immer auf einen Flug verzichten – vielleicht ist es in solchen Momenten dann aber sinnvoll, über einen CO2 Ausgleich nachzudenken. In den meisten Fällen geht es nämlich gar nicht um unbezahlbare Summen, sondern lediglich Beträge im unteren zweistelligen Bereich. Man kann sogar selbst aussuchen, an welche Organisation das Geld fließen soll!

Häufig kann man das Fleugzeug aber umgehen. Doch entscheidet man sich nun, allein aus Verantwortung vor dem Klima, für Bus und Bahn? Sitzt Verspätungen, Hitzeschübe, Staus und lästige Passagiere aus? Man sollte auf keinen Fall vergessen, dass es noch andere gute Argumente für diese Methode des Reisen gibt: Sie ist nicht nur günstig, sondern oft auch ein spannendes Erlebnis, mit neuen, oft unerwarteten Begegnungen und viel Zeit, um in Ruhe zu lesen oder Musik zu hören.

Auch als evangelischer Christ lebe ich die Verantwortung gegenüber unserem Planeten: doch nicht als lästige Pflicht, sondern in Dankbarkeit für die Schönheit seiner Wälder, Meere, Berge und Geschöpfe. Als Christ versuche ich, immer Neues darüber zu lernen, wie ich mich gut und nachhaltig in unserer Welt verhalten kann – so lerne ich am liebsten, mitten im Leben anstatt über schnöden Schulbüchern mit mathematischen Formeln. Denn Jünger sein (und das sind wir als Christen in der evangelischen Jugend!) heißt nichts anderes als Schüler sein: Schüler des Lebens!

Außerdem kann ich aus eigener Erfahrung sagen: Ist man segelnderweise in der dänischen Südsee unterwegs, ist das Wasser des Meeres ebenso blau wie in der „echten“ Südsee an Neuseelands schönsten Stränden! Soweit ein augenzwinkernder Hinweis eines weitgereisten, dass auch die Teilnahme bei Klimasail ein wunderbares Abenteuer sein kann – und auch die Erkundung Skandinaviens auf eigene Faust ist einen Versuch wert! Es muss zum Glück nicht immer das Land sein, das am weitesten entfernt liegt. Und wenn man seine eigene Heimat Deutschland besser kennenlernen möchte, kann man sogar zu einem komplett CO2-neutralen Fortbewegungsmittel zurückgreifen: Dem Fahrrad.

Lieber Gruß, euer Patrick

Ein Monat – 25 mal fairtrade

Ziemlich genau vor einem Monat haben wir die Aktion von Fairtrade Deutschland e.V. entdeckt und heute hat Julia unter Freudengejodel unsere beiden Umschläge in den Briefkasten gesteckt.

Wir haben in den letzten 4 Wochen mit großer Freude und ein bisschen Konkurrenzdenken Fairtrade-Logos gesammelt. Diese Woche haben wir auf der Zielgeraden noch gemeinsam ein fair gehandeltes Eis gegessen. Jetzt sind die beiden Umschläge auf dem Weg…

Und für uns heißt es warten… Aber wir freuen uns schon sehr auf den ersten fairtrade Kaffee aus unseren neuen Thermokaffeebechern.

Wir haben ja den Plan, dass wir beide jeweils eine der drei Reisen nach Costa Rica gewinnen. Dann könnten wir 2 weiteren Personen mitnehmen… Wir nehmen gerne Anmeldungen für ein eventuelles Fairtrade-Casting entgegen… 🙂

Faire Grüße

Anna und Julia

Klima sparen?!

Der Norden von Nordfriesland hat ein Klimasparbuch, juhu!

Hä? Was ist das?

Ein kleines, buntes Heftchen mit Infos und Tricks, wie man selber nachhaltiger und klimafreundlicher Leben kann… und dazu viele Tipps, wie man das quasi vor der Tür hier in Nordfriesland machen kann… Milchtanke, Biokiste, gomuese und so weiter.

Auf den Seiten laufen kleine Schweine rum, die zeigen, was man an CO2 und Geld sparen kann. Es macht Spaß zu lesen, hinten sind einige Gutscheine drin und es passt in die Hosentasche, hab ich schon probiert… und jetzt kommt das aller aller aller Beste:

Ann-Kathrein ist mit Foto und Zitat abgelichtet und auf der selben Seiten steht was über Niebüll als Fairtrade Town. Na, wenn das mal nichts ist 🙂

Vielen Dank an die AktivRegion Nordfriesland Nord. (Es ist wirklich super, wenn man schon lange eine Idee und dann jemand kommt und sagt: „Das setzen wir gerade um.“)

Die Klimasparbücher sind an vielen Orten zu bekommen, unter anderem auch bei uns im EKJB.

Also kommt vorbei.

Klimasparbuch2

 

Eigentlich wollen wir euch das gar nicht sagen…

… hallo zurück… wir haben lange nichts mehr von uns hören lassen…

Und was genau wollen wir euch gar nicht sagen und warum nicht?

Bei Fairtrade Deutschland kann man eine Reise nach Costa Rica gewinnen. Die wollen wir gewinnen, daher sollt ihr nicht mitmachen, aber die Aktion ist auch einfach zu gut, um sie euch vorzuenthalten…. Was für ein Zwiespalt.

Aber von vorne. TransFair e.V. gibt es seit 25 Jahren und die haben eine schöne Aktion gestartet. Bis Oktober 2017 25 fairtrade Produkte kaufen, die Logos ausschneiden, sammeln, an Fairtrade Deutschland schicken und als Dankeschön einen Coffee-to-Go Becher bekommen und mit etwas Glück eine Reise nach Costa Rica gewinnen.

Julia und ich haben eben in der Mittagspause unsere Sammelpässe gebastelt und die ersten Logos liegen schon drin. Es könnte sich zu einem Wettstreit zwischen uns beiden entwickeln…

Und ich habe einen sehr guten Ausweg aus dem Zwiespalt von oben…

Ihr macht alle mit, holt euch den Coffe-to-Go Becher und wenn eine/r von euch die Reise nach Costa Rica gewinnt, denkt ihr an mich (ich hab eueh ja schließlich auf die tolle Aktion aufmerksam gemacht) und ihr nehmt mich einfach mit nach Costa Rica.

Was sagt ihr dazu? 😉

Faire Grüße, eure Anna

Fastenbrecher auf die klimafreundliche Weise…

Ja, Ostersonntag und somit der Tag des großes Fastenbrechens ist schon ein paar Tage her… wir haben das heute gemacht.

Nein, wir haben uns nicht die Bäuche voll geschlagen mit Fleisch, Palmfett und Süßigkeiten, nach dem Motto „Sieben Wochen ohne, einen Tag mit allem“.

Uns ist aufgefallen, dass wir nach sieben Wochen gar nicht so einen Riesen-Japp auf alles hatten, wie wir erwartet hatten. Um so länger man verzichtet, um so einfacher ist es wohl.

Aber trotzdem heute: Fastenbrechen: Wir haben alle Lebensmittel von zu Hause mitgebracht und sie zusammen geschmissen und dann gegeuckt, was wir daraus machen… und es war sehr lecker…

Pfannkuchen ohne Eier und ohne Fett, dafür umso mehr Banane und Apfel. Und die Bananen-Pfannkuchen waren super lecker! Können wir nur empfehlen…

Das Rezept?

Mehl, Milch, Backpulver, Honig und gematschte Banane mit einer Gabel und viel Liebe zusammen rühren, bis es eine schöne Masse ergibt 🙂

Nun sind 7 Wochen zu Ende. Und es war leichter als gedacht. Wir haben viel Bewusstsein für unsere Lebensmittel und unseren Alltag entwickelt…

Was wir in nächster Zeit so alles über Klima und Nachhaltigkeit herausfinden, könnt ihr weiterhin hier lesen 🙂

Morgen schon was vor?!IMG_7266

Alleine ist es einfach

Nun ist es fast geschafft und ich nelse mich auch nochmal. Die Fastenzeit ist fast vorbei, aber noch ja nicht! 🙂 Dafür haben die Ferien schon angefangen! Und das bringt viele Vorteile finde ich. Die letzten Tage war ich nur mit meinem Vater Zuhause und weil er fast keinen Käse mag und für sein Leben gerne grillt habe kurzerhand ich gekocht, was ich sonst nie mache. Aber es hat sogar richtig Spaß gemacht, man braucht aber Zeit. Und sogar meinem Vater hats geschmeckt. Das hat mich nochmal richtig motiviert das durchzuziehen. 🙂

Aber einige haben immer noch nicht verstanden, das ich BIS Ostern faste:

„Willst du was?“ *Gumibächenhinhalt*

„…..“ *genervterBlick*

*fragenderBlick*

„Ich faste bis Ostern….?“

„Aber das ist doch schon fast vorbei?“

Aber da bin ich knallhart. 🙂

Letztes Wochenede war ich auf einem Geburtstag mit Freunden und wohl gemerkt jeder Menge Schnaps…. Ich habe mich den ganzen Tag gefragt ob ich das durchhalte. Aber als es dann so weit war, habe ich auch hier mein Fasten nicht gebrochen. Ich glaube ich hätte sonst ein riiiieeesiges schlechtes Gewissen gehabt, das ist mir nun erspart geblieben. 🙂 Der Geburtstag war auch so echt nett, auch wenn einige wohl mehr Spaß hatten als ich. 🙂 Aber ich kann mir die Frage, wieso ich Alkohol trinken irgendwie sowieso nicht beantworten…. Deshalb einfach mal bleiben lassen ist auch gut! 🙂

Ich genieße die Ferien. Bis dann!

Ann-Kathrein