Es gestaltete sich schwieriger als gedacht

Mit vollem Elan starteten wir in die Fastenzeit. Denn in unseren Augen sollte es doch kein großes Problem sein, auf Naschi zu verzichten. Außerdem würde man ja abnehmen. In der ersten Zeit war es  gar nicht so leicht darauf zu achten keine Süßigkeiten zu essen, doch mit der Zeit wurde es immer leichter. Nach einer Zeit war die Motivation, kein Naschi zu essen, fast verschwunden. Spätestens beim Kaffeebesuch der Großeltern kam die Lust auf ein großes Stück Sahnetorte wieder hoch. Tag für Tag, Woche für Woche wurde es leichter, da man sich daran gewöhnt und es in seinen Alltag integriert hatte. Doch dann kam es zu einem Rezidiv, da das neue Buenoeis von Kinderschokolade auf den Markt kam und es unbedingt probiert werden musste.

Doch dann der Schock …

(Hier ist übrigens eine Anapher zu finden – ups, wir sind noch ganz im Abiturmodus.)

Es war viel zu süß und unsere Geschmacksnerven waren von der Geschmacksexplosion benebelt.
Allerdings gewöhnten sie sich mit der Zeit an das süße Grauen für Körper und Zähne. Der Abistress, der nun folgte und unseren Alltag bestimmte, führte zu einer Gewöhnung und Überdosis an Süßigkeiten.

Damit war auch der Traum, mit Hilfe des Fastens an Gewicht zu verlieren, geplatzt.

Trotz des Misserfolges lassen wir uns für die Zukunft nicht entmutigen und werden bewusster und regelmäßiger auf Süßigkeiten und andere Dinge, die uns in den Sinn kommen, verzichten.

 

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Fastenbrechen mit dem Lieblingsfilm :)

Sieben Wochen sind echt schnell vorbei, und ich habe es überhaupt nicht vermisst. Es ging ja etwas holperig los, weil ich einfach nicht wusste, was ich machen sollte. Ich hab mich ja dann für weniger „Bildschirm“ entschieden. Und ich habe es auch überhaupt nicht vermisst. In den letzten Tagen habe ich abends immer auf dem Sofa gesessen und gelesen, Musik gehört oder mich mit meiner Familie unterhalten. Ich habe in diesen sieben Wochen bestimmt so viel gelesen wie im letzten halben Jahr, wenn nicht sogar mehr. 🙂 Und ich habe viele Dinge gemacht, die ich sonst so wahrscheinlich nicht gemacht hätte, viel für die Schule, aber ich bin auch einfach Mal spazieren gegangen. Ich konnte viel nachdenken und hatte auch mehr Zeit für meine Freunde (bzw. sie mussten auch mehr Zeit für mich haben :P). Das mein Telefon in dieser Zeit kaputt gegangen ist und ich dann sogar mehrere Tage ohne das leben musste hat dann ja sehr gut.

Heute ist ja Ostern und da steht dann ja das Fastenbrechen an, passender Weise gibt es heute meinen Lieblingsfilm. 🙂 Den werde ich mir jetzt ansehen. Aber ich glaube ich werde mir auch in der Zukunft mehr Zeit für mich nehmen. Dann ist man einfach viel produktiver! 🙂

Ich wünsche euch frohe Ostern und hoffe, dass auch ihr euer Fasten mit Erfolg beenden konntet. Aber denkt dran, nach der Fastenzeit ist vor der Fastenzeit. 🙂

Irgendwie macht es das nicht einfacher…

Die 7 Wochen #klimafasten ohne Palmfett gehen langsam zu Ende. Und es war, genau wie letztes Jahr nicht einfach. Palmfett ist in Lebensmittel, Kosmetik und vor allem auch in vielen Produkte, in denen man es nicht auf den ersten Blick erwartet. Doch dann entdecke ich auf einem Produkt: „Mit Bio-Palmfett“ und ich dachte: „Ohhhh… die Lösung!“ Ich hatte das Siegel noch nie gesehen. Also ab ins Internet und recherchieren.

Ich entdecke viele Artikel, Blogeinträge und Studien. Das macht es nicht einfacher. Ich versuche mal, die wichtigsten Punkte zu Palmfett aus den ganzen Texten zusammen zu fassen. (Keine Garantie auf Vollständigkeit und nichts ist wissenschaftlich belegt :-))

  • Palmfett ist erstmal an sich kein schlechte Fett: Es lässt sich einfach verarbeitet (es muss nicht chemisch gehärtet werden, wie andere)
  • Ist vielseitig einsetzbar (Lebensmittel, Kosmetik, Biodiesel)
  • Pflanzen sind sehr ergiebig (Ölerträge Tonnen pro Hectar: Sonnenblumenöl: 0,86 Palmöl: 3,69)

Viele haben entdeckt, dass Palmöl praktisch, günstig und ergiebig ist und somit wird es viel angebaut (vor allem in Indonesien und Malaysia). Dabei wird leider nicht mehr auf Umwelt- und Sozialverträglichkeit geachtet und Regenwälder werden gerodet und Torfböden gehen kaputt und vieles mehr.

Es gibt Initiativen und anderen Organisationen, die sich für Umwelt- und Sozialveeträglichkeit einsetzen: z.B. RSPO (Roundtable on Sustainable Palm Oil). Einen ersten Schritt in die richtige Richtung würde ich sagen: Freiwillige Umweltstandards der Industrie. Leider ist das Siegel sehr sehr selten zu finden. Ich werde die Augen offen halten.

Wenn ihr so richtig Lust habt, mehr zu lesen: Der WWF und auch Brot für die Welt haben Studien, Palmöl-Checks und und und.

Euch allen jetzt frohe und gesegnete Ostern.

Einsatz beim Fasten wider Willen… :)

Mein Bildschirm-Fasten verlief ungewollt besser als erhofft, als eines morgens mein Handy einfach den Geist aufgab. Ich habe immer schon mal darauf gewartet, denn mein Smartphone ist verhältnismäßig alt gewesen. Trotzdem passiert sowas ja immer unvorbereitet. Denn mit meinem Smartphone ging auch mein Terminkalender flöten, der für mich essentiell ist, weil ich meine ganzen Termine nicht alle im Kopf habe. Ich habe mir dann gleich ein neues Telefon bestellt, ein FAIREPHONE!!! Ein fair gehandeltes Telefon, was ich mir schon lange als mein neues Handy gewünscht habe, in der Zwischenzeit konnte zum Glück ein Handydoktor meine Daten (inklusive meines Kalenders) von meinem alten Telefon retten. Bis mein neues Handy angekommen ist hatte ich also keins und war nicht zu erreichen und konnte zum Beispiel da dann keine unnötigen YouTube Videos gucken. – Was ich auch kein Stück vermisst habe. 🙂 Und nun kann ich von mir behaupten, dass ich fünf Tage ohne Handy verbracht habe, wer kann das denn in der heutigen Zeit noch? 🙂 In den Tagen habe ich so viel gelesen, wie lange nicht und habe tatsächlich viele Dinge geschafft, die ich schon lange mal machen wollte. Jetzt wo ich wieder ein Handy habe, merke ich selber, wie mich das durch Kleinigkeiten ablenkt und ich meine Zeit einfach „verdaddle“, aber ich gehe auch viel bewusster damit um. Zum Beispiel nehme ich mir jetzt oft Zeit um zu lesen, denn ich hatte schon fast vergessen, wie es ist in eine andere Welt einzutauchen und alles um dich herum zu vergessen. Ich kann nur jedem Mal empfehlen, an freien Tagen einfach mal das Handy für mehrer Tage auszumachen. Mir hat es geholfen ein Stück Freizeit wiederzufinden. 🙂

Bis bald!

Ann-Kathrein 🙂

Schenk einer Frau Reinigungsmittel und sie…

… wird sich fairlieben. Vermutlich nicht in dich, aber vielleicht in ihren neuen Sauberkasten, so wie ich. 🙂 ❤

Ich bin wirklich keine Reinigungsfee und ich verbringe meine Zeit lieber mit anderen Dingen, als meine Wohnung sauber zu machen. Aber als mir Holger (danke, lieber Holger) einen Sauberkasten zeigte, war es um mich geschehen. ❤ ❤ ❤

Ein hübscher Holzkasten zum selber zusammen bauen. Voll mit allen ökologischen Zutaten, wie Essigessenz, Zitronensäure, Natron und Soda, die man benötigt, um Reinigungsmittel aller Art (Spülmittel, Glasreiniger, Allzweckreiniger,…) ökologisch selber herzustellen. Sauberkasten.com kommen aus Leipzig: „Mit dem Sauberkasten möchten wir allen, die ihren Alltag nachhaltiger gestalten möchten oder Lust haben, etwas Neues zu entdecken, einen praktischen Helfer zur Seite stellen.“ (sauberkasten.com)

Ich weiß, ich könnte alle Zutaten auch in der Drogerie, im Biomarkt und so kaufen. Aber mein Sauberkasten ist hübsch und praktisch und witzig und … einfach zum fairlieben. Und Rezepte sind auch dabei.

Wer also „Morgen noch nichts vor hat“, kann gerne bei mir vorbei kommen, sich meinen Sauberkasten angucken und auch gerne Probereinigen. 🙂

Saubere und fairliebte ❤ Grüße

 

Und es geht schleppend weiter…

Nun versuche ich also schon einige Zeit, auf diesen verflixten Zucker zu verzichten. Eigentlich sollte dies ja auch gar nicht so schwer sein, schließlich kann man bewusst auf Zutatenlisten gucken (wenn man nicht so vergesslich ist wie ich und gerne mal darüber hinwegschaut) und schließlich kann man auch einfach nicht in die Schüssel voller leckerer Schoki greifen (wenn man nicht so leicht beeinflussbar durch besagte Süßigkeit ist wie ich). Wie auch immer, EIGENTLICH klappt der Verzicht ja auch. Trotzdem habe ich meinen Vorsatz bei einem Geburtstag, als ein Freund etwas hat rumgehen lassen, unterbrochen. Weil es unhöflich wäre, diese Geste abzulehnen, habe ich mir gesagt.. vielleicht will ich mir auch nur nicht eingestehen, dass mein innerer Schweinehund doch etwas größer ist als gedacht. Aber noch ist nicht alle Hoffnung verloren! Der Gedanke an tägliche Yoga-flows, gesunde Smoothies und einen nicht ganz so gesunden Verzehr von Kaffee lässt einen die ganzen Industrie-Zucker-haltigen-Lebensmittel schnell vergessen. Noch bin ich motiviert!

Liebe Grüße, Hjördis 😀

Was wächst denn im Schnee…?

Fasten… ja… also das ist dieses Mal so eine Sache. Also, für mich kam die Fastenzeit dieses Jahr irgendwie so schnell wie für andere Weihnachten, auf einmal war sie da und ich brauchte doch noch ein Geschenk… ähh… etwas zu fasten. Ich fand es ziemlich schwer etwas zu finden, was mich fordert, und was ich aber auch wirklich umsetzen/durchhalten kann. In der Woche bin ich normalerweise den ganzen Tag nicht zu Hause und daher fand ich es schwer auf etwas wie Palmfett zu verzichten. Sonst müsste ich in der Mensa bei uns an der Schule immer nachfragen: Ist da Palmfett drin? Und die Leute die da arbeiten würden das wahrscheinlich nicht mal wissen. Vegetarier bin ich schon, Süßigkeiten esse ich auch nicht oft. Dann vielleicht regional? Aber das ist auch schwer… nebenbei, es schneit hier gerade ziemlich doll. Was wächst denn im Schnee?! Essen fällt also irgendwie weg. Klimafasten… KLIMAfasten… Dieses Jahr war das echt schwer was zu finden, meine Familie macht nämlich nicht mit und als Einzelkämpfer… hmm… Was ich mir im Endeffekt gedacht habe ist weniger Ablenken lassen und mehr lesen statt zum Beispiel im Internet zu surfen. Das klappt auch ganz gut, hat aber leider nicht so viel mit Klima zu tun wie ich mir das vorgestellt habe.

Trotzdem merke ich wie ich auf einmal viel mehr Zeit für mich habe, zum Beispiel zum Nachdenken, die ich sonst sinnlos auf irgendwelche Bildschirme gestarrt hätte.

Auch kleine Dinge machen einen Unterschied. 🙂

Bis bald, viele Grüße

Ann-Kathrein